LINZ. In der 1. Faustball Bundesliga Herren kann die ersatzgeschwächte Truppe der DSG UKJ Froschberg gegen die beiden ungeschlagenen Teams aus Enns und Vöcklabruck keine Punkte verbuchen.
Zwei knappe Niederlagen
Froschberg musste in dieser Runde mit Eckerstorfer, Reingruber und Weber gleich auf drei Spieler verzichten. Mit genau fünf Spielern im Kader kam Jugendspieler Vincent Gollowitsch (17) zu seinem ersten Einsatz in der Starting-Five, die durch den ebenfalls 17-jährigen Laurenz Zehetner und Routinier Lukas Machetanz ergänzt wurde. Gegen den favorisierten amtierenden Meister aus Vöcklabruck entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch. Am Ende stand eine knappe 2:3 Niederlage auf dem Papier. Dass dem Meister zwei Sätze abgerungen wurden, kann jedoch als großer Teilerfolg verbucht werden. Auch im zweiten Spiel gegen Enns präsentierte man sich stark. Das Spiel ging mit 1:3 verloren, doch der Spielverlauf war eng. Mit etwas mehr Spielglück und der nötigen Konsequenz in den entscheidenden Phasen am Satzende wäre hier definitiv mehr möglich gewesen.

Fokus auf der zweiten Saisonhälfte
Auch wenn man in der zweiten Meisterschaftsrunde sich zweimal geschlagen geben musste, darf die gezeigte Leistung durchaus positiv bewertet werden. „Wir präsentieren uns an sich gut gegen sehr schwere Gegner, schade nur, dass am Ende trotzdem leider keine Punkte herausschauen. Das wollen wir nächste Woche ändern.“, so das Resümee von Trainer Jakob Steiner. Der Blick wird nun nach vorne gerichtet, um die gute Form in der kommenden Woche auch in Zählbares umzuwandeln. Besonders hervorzuheben ist die defensive Stabilität. In der Abwehr wurde auf zwei junge Spieler gesetzt, die zunehmend zu einem fixen und verlässlichen Bestandteil der Mannschaft werden. Ihre Integration schreitet voran und stärkt das Teamgefüge merklich.
Ergebnisse 1. Faustball Bundesliga Männer Halle – 2. Runde:
Samstag, 06.12.2025 11:00 – Rennerschule, Linz
DSG UKJ Froschberg – Union Vöcklabruck 2:3 (03:11, 11:09, 11:09, 05:11, 05:11)
DSG UKJ Froschberg – TV Enns 1:3 (08:11, 11:07, 12:14, 09:11)
Fotos: Stefan Pühringer

