Nullnummer in der Spitzenrunde

FREISTADT. Die dritte Runde der 1. Faustball Bundesliga stand im Zeichen der direkten Duelle der Top3 mit DSG UKJ Froschberg, Freistadt und Vöcklabruck. Lediglich einen Satzgewinn konnten die Linzer verbuchen, der Anschluss an die Tabellenspitze konnte aber gewahrt werden.

Vergebene Chancen gegen den Hallenmeister

Vielversprechend verlief der Auftakt im Match gegen Vöcklabruck mit taktischen Varianten konnte Tigers-Angreifer Karl Müllehner konsequent aus dem Spiel genommen werden und so der erste Satz mit 11:9 gewonnen werden. Vöcklabruck legte im Service einen Gang zu und konterte prompt zum 1:1 Satzausgleich. Auf eine rasche Führung von Froschberg im dritten Satz folgten einige Unkonzentriertheiten auf Seiten der Linzer und die große Chance auf die 2:1 Führung wurde vergeben. Den Satzverlust verkraftete Froschberg nicht mehr und der Faden im Spiel riss komplett, Vöcklabruck entscheidet das Duell mit 3:1 für sich. „Leider haben wir den Kopf zu oft hängen lassen, da war noch viel Luft nach oben“, so Froschberg Trainer Bernhard Himmelbauer.

Kein Rezept gegen Hausherren

Gegen Freistadt rund um Nationalangreifer Jean Andrioli war der erste Satz hart umkämpft, im Satzfinish leistete sich Froschberg zu viele Eigenfehler und musste Durchgang Eins mit 8:11 abgeben. Wie gelähmt dann die Linzer im zweiten Satz, nichts ging mehr – 11:1 für Freistadt lautete das eindeutige Ergebnis. Auch im dritten Satz konnte sich Froschberg nicht mehr steigern und ging gegen Freistadt mit 0:3 als klarer Verlierer vom Feld.

Weiterhin im Spitzenfeld

In der Tabelle steht Froschberg nach dem punktelosten Runde auf Rang 4. Kommenden Samstag kommt es um 17.00 in der Linzer Hüttnerschule zum nächsten Heimrunde gegen Grieskirchen und Schwanenstadt.

Ergebnis 3. Runde – 1. Herren Bundesliga Halle
Samstag 30. November 2019, 17:00 – Sporthalle Freistadt

DSG UKJ Froschberg – Union Tigers Vöcklabruck 1:3 (11:09, 07:11, 09:11, 05:11)
DSG UKJ Froschberg – Union Freistadt 0:3 (08:11, 01:11, 06:11)

Foto: Ines Maringer

Punktemaximum für Froschberg nach Sieg am grünen Tisch

PERG. In der zweiten Runde der 1. Faustball Bundesliga traf die DSG UKJ Froschberg auswärts auf das noch punktelose Team aus Kremsmünster und die Hausherren aus Münzbach. Nach zwei Siegen steht die Himmelbauer-Fünf nun unter den Top3, da das Linzer Derby wegen eines Regelverstoßes nachträglich für Froschberg gewertet wurde.

Derbysieg am grünen Tisch

Eine erfreuliche Meldung erreichte Froschberg schon einen Tag vor der Runde in Perg. Da FBC Urfahr im direkten Duell zu viele nicht für die Bundesliga gemeldete Akteure aufbot, sprach der Verband den Sieg nachträglich dem Team aus Froschberg. zu

Nervenkitzel gegen Kremsmünster

Dem Auftakt nach Maß mit 6:1 Führung folgte eine Schwächephase der Linzer und so ging der erste Satz noch an die Kremstaler. Ein knappes Match auf Augenhöhe ging beim Stand von 2:2 in den Entscheidungssatz. Kremsmünster startete furios in den 5. Satz und legte 7:2 vor. Doch Froschberg erkannte den Ernst der Lage und erspielte sich mit acht Punkten in Folge Matchbälle. Groß dann die Erleichterung auf Seiten der Linzer als Angreifer Martin Pühringer den dritten Matchball verwertete. „Wir konnten die Leistung nicht konstant hochhalten. Es ist dieses Mal gut gegangen, doch wir müssen uns für die nächste Runden deutlich steigern“, findet Froschbergs Coach Bernhard Himmelbauer kritische Wort zum Zittersieg.

Zähe Hausherren besiegt

Beflügelt vom Sieg gegen Kremsmünster verkauften sich die Hausherren aus Münzbach auch gegen Froschberg teuer. Drei knappe Sätze, die allesamt an die Linzer gingen waren die Folge – auch weil die Punktequote am Service wieder stimmte. „Es war kein schönes Spiel aber am Ende zählt das Ergebnis“, kommentiert Abwehrspieler Thomas Reingruber das Ergebnis.

Punktemaximum nach vier Spielen

In der Tabelle steht Froschberg nach dem unverhofften Punktegeschenk von Urfahr unter den Top 3. Kommenden Samstag kommt es um 17.00 in der Sporthalle Freistadt zur Neuauflage der letzten beiden Final3 mit Freistadt und Vöcklabruck. Nach der Runde wird sich zeigen wohin die Reise für Froschberg gehen wird.

Ergebnis 2. Runde – 1. Herren Bundesliga Halle – Sonntag 24. November 2019, 11:00 – Bezirkssporthalle Perg DSG UKJ Froschberg – TuS Kremsmünster 3:2 (11:13, 11:06, 10:12, 11:06, 11:09)
DSG UKJ Froschberg – Union Münzbach 3:0 (11:08, 11:09, 11:08)


*Spiele von Freistadt, Enns und Schwanenstadt erst am Sonntagabend

Froschberg ringt Enns in 5 Sätzen nieder

LINZ. In der Auftaktrunde der 1. Faustball Bundesliga empfing die DSG UKJ Froschberg die Teams vom FBC Linz-Urfahr und TV Enns. Auf eine klare 0:3 Derby Niederlage gegen Urfahr folgte ein 5-Satz-Krimi zwischen Froschberg und Enns mit dem besseren Ende für die Linzer, die damit die ersten Punkte der Saison einfahren.

Kaum Gegenwehr im Derby

Gar nicht nach Wunsch verlief der Start der Froschberger ins Linzer Derby gegen Urfahr. Angeführt von Neo-Urfahraner Cyrill Schreiber im Angriff, seines Zeichen Weltpokalsieger und Europameister, nahmen die Gäste von Beginn an das Heft in die Hand. Froschberg agierte zu passiv und leistete sich ungewohnt viele Eigenfehler, die ein offenes Match unmöglich machten. Coach Bernhard Himmelbauer versuchte im dritten Satz beim Stand von 1:6 mit Wechseln das Ruder noch herumzureißen und brachte die beiden 1. Bundesliga Debütanten Schicho und Eckerstorfer aus dem eigenen Nachwuchs. Mit sehenswerten Aktionen kam Froschberg noch zu einigen Punkten, die Aufholjagd startete aber deutlich zu spät, die resultierende 0:3 Niederlage damit unausweichlich.

Emotionales Duell mit Enns

Im zweiten Match schenkte Himmelbauer wieder dem erst 16-jähirgen Elias Eckerstorfer das Vertrauen auf der linken Abwehrseite und wurde bei dessen ersten Auftritt in der Starting-Five mit einer starken Vorstellung nicht enttäuscht. Ein umkämpfter erster Satz ging noch an das Auswärtsteam, doch Froschberg fand mehr und mehr zum druckvollen Angriffsspiel und sicherte sich die Sätze 2 und 3. Im vierten Satz sorgte eine Verletzung eines Ennser Abwehrspielers für eine längere Pause, danach stockte der Linzer Angriffsmotor wieder und die Gäste stellten mit 11:4 den Satzausgleich her. An Spannung kaum zu überbieten dann der Entscheidungssatz, ein Kopf an Kopf Rennen der beiden Teams endete mit einem 11:9 Satzerfolg für die Linzer. Damit revanchiert sich Froschberg für die 5-Satz Niederlage aus dem Vorjahr, die beinahe die Final3 Teilnahme gekostet hätte. „Wir haben über den Kampfgeist wieder zu unserem gewohnten Spiel gefunden, ich bin stolz auf die Mannschaft wie sie auch in knappen Situationen kühlen Kopf bewahrt hat.“, so Himmelbauer zum wichtigen ersten Saisonsieg.

Es soll weiter nach oben gehen

In der Tabelle liegt Froschberg nach den ersten beiden Spielen mit zwei Punkten im Mittelfeld. Die Ambitionen sich weiter nach oben orientieren zu wollen, sollen dann kommenden Sonntag auswärts gegen Kremsmünster und Münzbach unterstrichen werden.

Ergebnis 1. Runde – 1. Herren Bundesliga Halle
Samstag 16. November 2019, 17:00 – Rennerschule Linz

DSG UKJ Froschberg – AWN TV Enns 3:2 (09:11, 11:05, 11:08, 04:11, 11:09)
DSG UKJ Froschberg – FBC Linz AG Urfahr 0:3 (07:11, 03:11, 07:11)

*Spiele von Freistadt, Grieskirchen und Kremsmünster erst am Sonntagabend

Hallenturnier in Kufstein

Frauen und Herren 2 gewinnen B-Turnier in Kufstein – Herren 1 belegen Rang 4 im A-Turnier

Bei der ersten Standortbestimmung unserer Teams 3 Wochen vor Beginn der Hallenmeisterschaft konnten sich die Frauen im Finale des B-Turniers gegen St. Veit im Pongau durchsetzen.

Froschberg 2 konnte in der Vorrunde hinter Grieskirchen und noch vor Kremsmünster den zweiten Gruppenplatz erreichen. Nach einer Niederlage im Qualifikationsspiel gegen Bad Kreuzen muss der Weg ins B-Turnier angetreten werden. Dort spielt sich Froschberg bis ins Finale und holt den Sieg im Finalduell mit Laa/Thaya.

Froschberg 1 konnte die Vorrundengruppe gewinnen und schaffte den Einzug ins Halbfinale. Dort hatte man dann gegen den späteren Sieger aus Vöcklabruck keinen Auftrag und auch im kleinen Finale gegen Grieskirchen liefen die Linzer von Beginn an einem Rückstand hinterher. Am Ende belegt das Team den 4. Platz.

World Tour Stockerlplatz in Leipzig

Zum Abschluss der IFA Fistball World Tour in Europa zeigten unsere Herren in Leipzig eine ansprechende Leistung. Beim einzigen Indoor Turnier der weltweiten Serie musste Froschberg nur gegen den späteren Sieger aus Diepoldsau (SUI) eine Niederlage einstecken. Im Spiel um Platz 3 konnte Stammheim (GER) denkbar knapp im Entscheidungssatz besiegt werden.

Im World Tour Ranking beendet man die Saison auf dem ausgezeichneten 4. Platz, somit ist auch eine Qualifikation für das World Tour Finale 2020 in Birmingham, Alabama sehr nahe.

Froschberger beim Jugend-Europapokal

Münzbach war heuer der Veranstalter der größten Faustball-Nachwuchsveranstaltung in Europa, dem Jugend-Europapokal 2019. Von Froschberg mit dabei waren Elias Eckerstorfer (Abwehr U18m) und Nina Unterauer (Angriff U18w). Am Ende reichte es für Platz 3 und 4 der besten Landesauswahlen Europas.

Das Wetter wollte gar nicht recht, Samstag zu Beginn Regen und kalt dazu, Sonntag etwas besser, die Münzbacher Sportanlage war top und bot den Jugendlichen trotz widriger Bedingungen gute Bodenverhältnisse!
Münzbach begrüßte auf 8 Feldern 46 Mannschaften aus 13 Bundesländern (Deutschland/Österreich), Kantonen (Schweiz) und Südtirol. In den jeweiligen Altersklassen U14/18w/m spielten die Mannschaften und den Sieg der jeweiligen Altersklasse bzw. um den Gesamtsieger (alle Auswahlen – Gesamtwertung).
Nach dem JEP 2012 war man zum 2. Mal in Münzbach, das Team rund um OK-Chef Michael Lettner war top-organsiert und perfekt vorbereitet.
Zum „ewigen“ Bundesländer-/Verbandsduell Oberösterreich gegen Niedersachsen, zeigte sich in nach den ersten Spielen das auch „Schwaben“ und „Bayern“ heuer in der Gesamtwertung mitreden wollten.
Letztendlich sicherte sich Schwaben Rang 1 (390Pkt.), Oberösterreich Rang 2 (380Pkt.) vor den Bayern (360Pkt.).

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U18w:
In der Gruppe C mit Niedersachsen, Bayern, Schleswig-Holstein (Deutschland), Zürich-Schaffhausen (Schweiz) und Vorarlberg werden unsere Mädels Gruppenzweiter hinter Bayern (2:0 gegen Schleswig-Holstein, Zürich-Schaffhausen und Vorarlberg, 1:1 gegen Bayern und eine Niederlage gegen Niedersachsen).
Unser Mädels müssen das Hoffnungsspiel gegen Hessen (3. Gruppe D) bestreiten. Nach gewonnenen 1. Satz mit 11:6, verlieren sie den 2. Satz mit 11:3, es muss ein Kurzsatz „best of five“ für die Entscheidung sorgen. Diesen gewinnen wir knapp mit 3:2, wir sind im Semifinale!

Im Semifinale gegen Salzburg verlieren wir den 1. Satz mit 11:13, die Mädels bringen den Kopf nicht mehr frei und der 2. Satz geht mit 11:4 klar an Salzburg. Im Spiel um Platz 3 können unsere Mädels nicht mehr mobilisieren, wir verlieren beide Sätze glatt mit 5:11 und 4:11. Der undankbare 4. Platz ist nicht das was sich die Mannschaft erhofft – erwartet hat, aber auch solche Platzierungen muss man mitnehmen können.

Es spielten:
Nina Leitner (Reichental), Anika Hartl, Antonia Koblmüller, Klara Gierlinger (Arnreit), Jana Lugerbauer, Jasmin Kammerhuber (Nußbach), Sandra Wöss (Ulrichsberg), Emma Dallinger (Laakirchen), Helena Hofstadler (Waldburg) und Nina Unterauer (Froschberg)

Trainerin: Katharina Lackinger und Magdalena Bauer
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U18m:
In der Gruppe mit Schwaben, Baden, Niedersachsen (Deutschland), Zürich-Schaffhausen und Thurgau (Schweiz) spielen unser Burschen einen Bombentag und werden ohne Satzverlust Gruppenerster und qualifizieren sich direkt für das Semifinale.

Am Sonntag im Semifinale geht es gegen Schleswig-Holstein. Wir verlieren im 1. Satz knapp 10:12, mit dem Seitenwechsel sind die Burschen noch beim 1. Satz und starten schlecht in den 2. Satz. Das nützt Schleswig-Holstein und macht mit 11:7 den Sack zu. Keiner wollte es so richtig glauben, aber so schnell geht es im Faustball. Im Spiel um Platz 3 gegen Bayern gleich im 1. Satz die nächste Klatsche, wir verlieren 4:11. Trainer Jeansi findet in der Satzpause die richtigen Worte und wir antworten im 2. Satz mit 11:4, im „Best of Five“ holen sich unsere U18 mit einen 3:2 den 3. Platz!.
Jeder weiß was möglich gewesen wäre, trotzdem Freude bei den Burschen über den erreichten 3. Platz!

Es spielten:
Teufer Gernot, Withalm Bernd, Voit Benjamin, Freudenthaler Wolfgang (Freistadt), Fabian Hofstadler (Waldburg), Philipp Einsiedler (U. Grieskirchen), Kienberger Simon (Schwanenstadt), Eckerstorfer Elias (Froschberg), Mühlbacher Niclas (Höhnhart) und Hölzl Michael (Enns)

Trainer: Jean Andrioli

Quelle Text: OÖFBV / Siegfried Pöschl

Froschberg gewinnt die Leonding Open

Bei der World Tour Premiere in Leonding folgten 22 Teams der Einladung zum Turnier der 500er Kategorie – ein absoluter Teilnehmerrekord in der Froschberger Turniergeschichte.

In einem spannenden Herren-Finale konnte sich Froschberg mit 3:2 im Entscheidungssatz gegen Freistadt durchsetzen und stößt damit auf Rang 3 des IFA Fistball World Tour Rankings vor. Bei den Frauen siegte Laakirchen souverän vor Wolkersdorf, das heimische Frauen Team belegte Rang 7.

Rangliste Herren:
1 Froschberg
2 Freistadt
3 Stammheim
4 Laakirchen
5 Münzbach
6 Waldburg
7 PSV Wien
8 Vöcklabruck
9 Enns
10 Höhnhart
11 Franking
12 Laa /Thaya

Bester Spieler des Turniers: Benjamin Voit (Freistadt)

Rangliste Frauen:
1 Laakirchen
2 Wolkersdorf
3 Arnreit
4 St. Veit i. P.
5 Nussbach
6 Hirschbach
7 Froschberg
8 Münzbach
9 Höhnhart
10 Franking

Beste Spielerin des Turniers: Carina Steindl (Laakirchen)

Österreich ist Faustball-Vizeweltmeister

Nichts zu holen gab es für das österreichische Faustball-Nationalteam in WM-Finale gegen Deutschland. Gegen den groß aufspielenden Titelverteidiger musste man sich klar mit 0:4 geschlagen. Nachdem man sich mit starken Leistungen erstmals seit 2012 in ein Finale bei einem Großereignis spielen konnte, überwiegt dennoch die Freude über gewonnenes Silber.

Vor mehr als 5800 Zusehern in Winterthur (Schweiz) musste Österreich gegen den großen Favoriten von Beginn an volles Risiko nehmen, konnte dabei aber nicht ganz an die starken Leistungen aus dem Viertel- und Halbfinale anschließen. Deutschland zeigte hingegen im richtigen Moment die beste Turnierleistung und fand immer die richtige Antwort auf die rot-weiß-roten Angriffsversuche. Von ihren überragenden Abwehrspielern mit perfektem Zuspiel versorgt, punkteten die deutschen Angreifer in den ersten beiden Sätzen fast nach Belieben. Lediglich im dritten Satz konnte das Team von Trainer Martin Weiß mithalten, letztlich war das aber zu wenig, um die Deutschen zu fordern, die damit verdient den zwölften WM-Titel feiern.

Trotz der klaren Finalniederlage überwiegt bei den Teamspielern die Freude über die gewonnene Silbermedaille. „Es war der absolute Wahnsinn, was unser Team diese Woche geleistet hat! Im Finale hatten wir leider keine Chance, aber wir haben heute sicher nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen!“, freut sich Abwehrspieler Jakob Huemer.

Trainer Martin Weiß meinte nach dem Spiel: „Wir haben heute alles probiert und gewusst, dass wir nur mit viel Risiko und einer außergewöhnlichen Leistung gegen Deutschland bestehen können. Das ist heute nicht aufgegangen.“ Trotzdem war der Coach stolz auf die Turnierleistung seiner Mannschaft. „Wir sind als Außenseiter ins Turnier gestartet, kaum jemand hätte uns zugetraut, dass wir das Finale erreichen können. Vor allem nach den Siegen gegen die Mitfavoriten Schweiz und Brasilien haben wir uns die Silbermedaille wirklich verdient!“

Die Bronzemedaille ging an Brasilien. Im Spiel um Platz 3 setzten sich die Südamerikaner klar mit 4:0 gegen Gastgeber Schweiz durch.

Bericht: ÖFBB

Martin Pühringer erster Froschberger bei Faustball WM dabei

Es wird ernst, am Sonntag startet in Winterthur (SUI) die Fistball Men’s World Championship 2019. Bei der 15. WM-Ausgabe ist nun erstmals auch ein Spieler unseres Vereins dabei. Martin Pühringer zählt seit rund zwei Jahren zum Stammaufgebot im Angriff von Team Rot-Weiß-Rot. Wir drücken die Daumen und werden mit rund 15 Fans direkt vor Ort sein.

Für alle daheimgebliebenen werden die Spiele live auf www.fistball.tv übertragen.

Infos zu Ergebnissen und zum Spielplan auf: www.fistballmwc.com

Froschberg biegt Brasilien bei World Tour in Jona (SUI) – Rang 5

In der Vorrunde verpatzte man den Turnierstart mit zwei Niederlagen gegen Segnitz und Brasilien A und hatte somit nur noch theoretische Chancen auf einen Spitzenplatz beim World Tour Major 1000. Wie ausgewechselt dann die Froschberg-Fünf im weiterem Verlauf der Gruppenphase. Siege über Oberentfelden, Bozen, Vaihingen/Enz und Seekirchen brachten den zweiten Platz und somit den Einzug in die Hoffnungsrunde gegen Kremsmünster. Das spannende Duell gegen die Bundesligakontrahenten konnte ebenfalls gewonnen werden – mindestens Rang 8 war damit fixiert.

In der Finalrunde kam man gegen Brasilien B und Waldkirch rund um Cyrill Schreiber zwar nicht unter die Räder, ein Sieg war allerdings auch nie in Reichweite. Ein Zittersieg gegen Bozen bedeutete aber immerhin den Einzug ins Spiel um Platz 5 gegen Brasilien A die in der Vorrunde kurzen Prozess mit den Linzern machten.

Froschberg mobilisierte noch einmal die letzten Kräfte, zog mit einer starken kämpferischen Leistung den Südamerikanern den Nerv und holte sich den ausgezeichneten 5. Rang beim best besetzen Turnier der World Tour Serie. Mit den 450 Punkte für die Weltrangliste stößt Froschberg zum ersten Mal in die Top 10 vor. Nächste Woche geht es dann ebenfalls in der Schweiz in Widnau um weitere Zähler für das Ranking.